"Die Produktivkraft der Arbeit ist durch mannigfache Umstände bestimmt, unter anderem durch den Durchschnittsgrad des Geschickes der Arbeiter, die Entwicklungsstufe der Wissenschaft und ihrer technologischen Anwendbarkeit, die gesellschaftliche Kombination des Produktionsprozesses, den Umfang und die Wirkungsfähigkeit der Produktionsmittel, und durch Naturverhältnisse" (MEW 23: 54).
Der Stand der Produktivkräfte wird im Kapitalismus jedoch von den Produktionsverhältnissen (z.B. Eigentums- und Machtverhältnisse) gefesselt und ausschließlich zur Kapitalakkumulation nutzbar gemacht. So kommen auch Verhältnisse zu Stande, die Adorno und Horkheimer folgerndermaßen beschreiben:
"Der Gedanke des »Ausschöpfens« gegebener technischer Möglichkeiten, der Vollausnutzung von Kapazitäten für ästhetischen Massenkonsum gehört dem ökonomischen System an, das die Ausnutzung der Kapazitäten verweigert, wo es um die Abschaffung des Hungers geht" (GS 3: 161).
U.a. in "Die deutsche Ideologie" (v.a. S. 17-77) beschreiben Marx und Engels das Verhältnis von Produktivkräften und gesellschaftlicher Entwicklung.
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